SPD startet mit Workshop ins neue Jahr

Der Wohnraum ist bekanntermaßen knapp und teuer in Buchholz und die SPD begrüßt den fast einstimmigen Konsens der Ratswerkstatt, die Stadt im Osten mit ca. 1500 Wohneinheiten wachsen zu lassen. Am Samstag den 6.01.2018 hat sich die Buchholzer SPD-Fraktion in einem Workshop mit der zukünftigen Entwicklung der Stadt Buchholz im Osten beschäftigt. „Um den Prozess engagiert begleiten zu können, wollen wir uns frühzeitig mit dem Thema auseinandersetzen“, erklärt Dr. Jan Christian Dammann, SPD-Ratsherr.

Auf Grundlage der Karten aus dem Stadtentwicklungskonzept (ISEK) hat sich die Fraktion mit Fragestellungen zur Art der Bebauung, Ansiedlung von Kleingewerbe und Anforderungen an die soziale Infrastruktur sowie die Einrichtung von Erholungs- und Begegnungsmöglichkeiten beschäftigt. Im Ergebnis war man sich einig, dass hier ein Stadtteil mit hoher Lebensqualität geschaffen werden soll. Dazu soll die Bebauung nach Ansicht der Fraktion abwechslungsreich sein und sowohl Geschosswohnungsbau, aber auch Reihen- und Doppelhäuser beinhalten. Natürlich sollen auch attraktive Grünflächen, Spielplätze und Treffpunkte eingerichtet werden. Das Gebiet ist außerdem nach Ansicht der SPD hervorragend dafür geeignet Flächen für die kommunale Wohnungsbaugesellschaft bereit zu stellen, um nachhaltig bezahlbaren und geförderten Wohnraum zur Verfügung zu stellen.

„Buchholz hat hier die tolle Möglichkeit nicht nur den Wohnungsmarkt zu entspannen, sondern auf stadteigenen Flächen ein Quartier ganz neu zu planen und nach eigenen Vorstellungen zu gestalten. Dafür könnte z.B. ein städtebaulicher Wettbewerb ausgeschrieben werden,“ sagt Martin Gerdau, SPD-Ratsherr dazu abschließend.

Von links nach rechts: Dr. Jan Christian Dammann, Gudrun Eschment-Reichert, Christian Decker und Martin Natorp