Jahreshauptversammlung der SPD-Buchholz. Martin Gerdau neuer Ortsvereinsvorsitzender. Ehrung langjähriger Mitglieder.

Der SPD-Ortsverein Buchholz hat auf seiner Jahreshauptversammlung am 15. März Martin Gerdau zum neuen Ortsvereinsvorsitzenden gewählt. Neben mehreren wiedergewählten Vorstandsmitgliedern sind insgesamt sieben Parteifreundinnen und -freunde neu in den Vorstand entsandt worden. Die Versammlung war von einer deutlichen Aufbruchsstimmung gekennzeichnet.

Martin Gerdau machte nach der Wahl deutlich, dass es ihm in den nächsten Jahren vor allem darauf ankommt, die innerparteiliche Diskussion zu intensivieren und dabei auch die vielen neuen Mitglieder mitzunehmen, die in den vergangenen Wochen und Monaten zur SPD gestoßen sind: „Uns ist auf Bundesebene einiges zugemutet worden, das wir nun in kreative Energie umsetzen müssen und werden.“ Neben gesamtgesellschaftlichen Problemen wie Zuwanderung, Klimaschutz oder Folgen der Digitalisierung muss es dabei gerade auch um die Zukunft von Buchholz gehen.

Neben dem langjährigen Vorsitzenden Wolfgang Passig gehören dem neuen Vorstand Gudrun Eschment-Reichert, Christoph Schöne, Wolfgang Wolk, Jan-Christian Dammann, Manfred Marunge, Norbert Stein, Sabine Lührsen, Markus Vogl, Lars Koppenhagen, Julian Werner, Götz von Rohr, Jakob Grimm und Michael Gerke an.

Für viel Beifall sorgte die Feststellung, dass Martin Gerdau in dritter Generation in das Amt des Ortsvereinsvorsitzenden gewählt wurde. Vor ihm waren dies schon sein Vater Horst Gerdau in den 1980er Jahren und sein Großvater Hermann Gerdau in den 1960er Jahren, der im Übrigen 1972 zum Ehrenbürger von Buchholz ernannt wurde.

Ein weiteres Highlight auf der Versammlung waren die Ehrungen langjähriger Mitglieder. Insgesamt 420 Jahre Parteizugehörigkeit kamen bei den zu ehrenden Mitgliedern zusammen. So wurde Gisbert Saulich, von 2001 bis 2006 Ratsvorsitzender in Buchholz, die Urkunde für 50-jährige Mitgliedschaft überreicht: „Ich studierte in Hamburg. Da war 1968 schon eine ganz besondere Stimmung! Für mich kam damals nur die SPD als Partei in Frage!“